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		<title>Wusstest Du schon, Geld und Finanzen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 18:47:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Materialsammlung für ein weiteres rudimentor.de - Video

Wie das Gehirn mit Geld umgeht.

Geld motiviert.
Geld treibt uns dazu Arbeit zu leisten, bewusst und unbewusst
Ständig entscheiden wir, wie und wofür wir Geld ausgeben.
Auch Bauchentscheidungen finden im Gehirn statt.
Entscheidungen werden von Nervenzellen produziert.
Experimente nach der Spieltheorie zeigen:
Letztlich geht es um den Nutzen

10 Euro sicher und eine 50 Prozent ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Materialsammlung für ein weiteres rudimentor.de &#8211; Video</strong></p>
<p><strong>Wie das Gehirn mit Geld umgeht.</strong></p>
<p>Geld motiviert.<br />
Geld treibt uns dazu Arbeit zu leisten, bewusst und unbewusst<br />
Ständig entscheiden wir, wie und wofür wir Geld ausgeben.<br />
Auch Bauchentscheidungen finden im Gehirn statt.<br />
Entscheidungen werden von Nervenzellen produziert.<br />
Experimente nach der Spieltheorie zeigen:<br />
Letztlich geht es um den Nutzen<br />
<span id="more-463"></span><br />
10 Euro sicher und eine 50 Prozent Chance auf 20 Euro sind am Ende das Gleiche,<br />
wenn wir die Chance oft genug bekommen<br />
Es geht um Wert und Wahrscheinlichkeit.<br />
Es gibt Nervenzellen, die genau diese Aufgabe übernehmen: den Wert im Verhältnis zur Wahrscheinlichkeit zu verschlüsseln.</p>
<p>Freiheit – Gleichheit &#8211; Brüderlichkeit</p>
<p>Die viel beschriebene Idee des homo ökonomikus, also der rationale Egoist, nach der Jeder versucht, für sich das Meiste herauszuholen, ist längt überholt.</p>
<p>Den Markt von Angebot und Nachfrage kann man zwar mit diesem Modell erklären, vieles andere nicht.</p>
<p>Beispiel:<br />
Menschen möchten Gleichheit herstellen.<br />
4 Menschen am Tisch wird gesagt, sie hätten in der Lotterie gewonnen 40, 20, 30 und 2 Euro.<br />
Dann können sie das Geld mitnehmen, oder Geld dafür ausgeben, das jemand anderem Geld gegeben oder weggenommen wird.<br />
Es zeigt sich: Insgesamt bezahlen die Meisten eigenes Geld dafür, um in der Gruppe mehr Gleichheit herzustellen. Das funktioniert auch dann, wenn sich alle Teilnehmer nicht kennen, man hinterher anonym auseinandergeht und es klar ist, dass nur einmal gespielt wird. Es funktioniert auch, wenn man eigentlich keinen guten Ruf verlieren oder ausbilden kann.<br />
Menschen möchten Gleichheit herstellen und sind bereit dafür zu bezahlen.</p>
<p>Warum sie einem Walfänger vertrauen können<br />
Wer an Geld denkt, denkt aber an Ungleichheit. Denn dafür ist Geld da, um Unterschiede herzustellen. Wenn alle gleich viel Geld hätten, bräuchte man keines.</p>
<p>Menschen haben auch ein Bedürfnis nach Fairness. Das heißt vor allem, dass sie nach den gleichen Regeln behandelt werden. </p>
<p>Das zeigt sich beim Ultimatum Spiel:<br />
Hier habt ihr 10 Euro, du kannst das unter euch aufteilen.<br />
 Der andere darf sagen, ob unter euch fair geteilt wurde.<br />
wenn das Angebot angenommen wird, wird so geteilt,<br />
wird es abgelehnt, geht das Geld zurück an die Bank.</p>
<p>Es zeigte sich, dass die meisten Menschen in etwa 50/50 teilen.<br />
Das Angebote von weniger als 30% der Summe abgelehnt werden. Dieses Verhalten widerspricht der Theorie der rationalen Menschen.</p>
<p>Die Art wie Gesellschaften handeln und wirtschaften hat nur kleinen Einfluss auf das Spiel<br />
Walfänger sind von der Arbeitsweise und der Kultur her Gruppenarbeit gewohnt und teilen fasst immer fifty/fifty. Andere Gesellschaften versuchen eher die Grenzen auszutesten.</p>
<p>Insgesamt zeigt sich auf allen Kontinenten und Gesellschaften, auch wenn es um sehr viel Geld geht : Es gibt keinen rationalen Menschen!<br />
Alter und Geschlecht, soziale Dominanz und Status haben so gut wie keinen Einfluss darauf, ob sich jemand fair verhält oder nicht.</p>
<p>Serotonin oder je schlechter die Stimmung, desto höher das Bedürfnis nach Fairness.<br />
Der Botenstoff Dopamin ist für Neugier und Extraversion, also den Glauben an den lieben Gott, und Großzügigkeit zuständig</p>
<p>Serotonin spielt für Fairness und Dominanz bzw. Schüchternheit ein Rolle<br />
Wenig Serotonin macht eher akribisch und genau. Das Bedürfnis nach Fairness erhöht sich durch Abnahme von Serotonin. Viel Serotonin macht eher gelassen.<br />
Das Serotoninsystem verändert sich mittelfristig, wer häufiger gewinnt ist insgesamt eher optimistisch und großzügig.<br />
Durch solche sich selbst verstärkende Fehlinterpretationen entstehen Börsenblasen.</p>
<p>Wissenschaftler der Stanford University haben festgestellt, dass die Entscheidung ein Produkt zu kaufen, zu weiten Teilen unabhängig vom Preis gemacht wird.<br />
Gibt es ein Produkt das man haben will, dann gibt es positive Emotionen,<br />
dann wird nachgedacht und z.B der Preis verglichen,<br />
danach kann eine Struktur die die Bauchgefühle kodiert, den Kauf auslösen oder verhindern.</p>
<p>Die Struktur die beim Einkaufen aktiv ist, hat auch viel mit Vertrauen zu tun.<br />
Es gibt in Norwegen in entlegenen Gebieten Einkaufsläden, die ohne Verkäufer und Aufpasser auskommen. Jeder legt das Geld hin entsprechend der Ware die er einkauft.</p>
<p>Experimente zeigen:<br />
Vertrauen ist eine Ware die größer wird, wenn man sie ausgibt. Vertrauen hat mit der Fähigkeit zu tun, vorherzusagen, wie andere reagieren werden. Die verbessert sich, je öfter wir diese Erfahrung machen.</p>
<p>Wie werde ich mit Geld glücklich?<br />
Beim Einkaufen geht erst mal ein Belohnungszentrum an, man ist glücklich.<br />
Diese Belohnung löst Lernprozesse aus, die langfristig für uns gut sind. Wenn diese Lernprozesse erfolgt sind, geht dieses Belohnungszentrum nicht mehr an. Diese Belohnung findet nur für Glücksmomente statt, die wir nicht erwartet haben.<br />
Das Lieblingslied hört man am liebsten überraschend im Radio, da macht es glücklich.<br />
Man könnte auch die CD hören und wäre dann dauernd glücklich? Eben nicht.<br />
Es ist nicht das Lied an sich, sondern die Überraschung, die Glück auslöst.</p>
<p>Geld ausgeben macht nur kurzfristig glücklich. Das Neue Auto fährt nur für etwa eine Woche besser als das Alte, dann haben wir uns daran gewöhnt und ?</p>
<p>Studien zeigen:<br />
Um beim Geld ausgeben langfristig Glücklich zu werden, sollte man das Geld für Andere ausgeben.<br />
Geld macht glücklich, wenn man es in andere investiert.<br />
Und<br />
Um Geld auszugeben und langfristig glücklich zu werden, sollten sie Urlaub machen.<br />
Denn im Urlaub machen Sie Erfahrungen, diese Erfahrungen wachsen in Ihrem Kopf. Erlebnisse werden mit der Zeit immer besser, durch die rosarote Brille der Vergangenheit. Stauben nicht ein, gehen nicht kaputt und rosten nicht.</p>
<p>Wer in Erlebnisse investiert, wird auch langfristig glücklich, wer in Sachen investiert eher nicht.<br />
Wer in Erlebnisse mit anderen Menschen investiert, der macht alles richtig.</p>
<p>Umgebungen mit gerichteten Reizen, schwingen im Gehirn nach und beeinflussen alle anderen Systeme und unser Verhalten. </p>
<p>Solche Experimente mit Reizen zeigen:<br />
Der Gedanke an Geld und die unbewusste Aktivierung von Geldgedanken, zeigt:<br />
Wer mit Geldgedanken aktiviert ist, sucht weniger Hilfe, hilft selbst auch weniger,  fährt lieber allein in Urlaub. Er  ist insgesamt also selbstbezogener und weniger gemeinschaftlich ausgerichtet.</p>
<p>Fassen wir zusammen,<br />
Produkte machen glücklich, aber nur kurzfristig.<br />
Der Mensch ist beim Geld kein rationaler Egoist. Sondern viel besser als sein Ruf.<br />
Er möchte Vertrauen, Sicherheit und positive Erlebnisse mit anderen Menschen die einen langfristig glücklich machen.<br />
Produkte machen auch glücklich, aber nur kurzfristig.<br />
Geld macht einsam, vor allem wenn zu lange daran denkt.<br />
Denkt mal drüber nach</p>
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