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	<title>rudimentor.derudimentor.de &#187; Tags Archives for  Vortrag</title>
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		<title>Wusstest du schon, Angst und Hoffnung</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 09:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was sie schon immer über Angst wissen sollten! Zum Lesen und Anschauen.

Sternstunde Philosophie “Angst und Hoffnung” - Gespräch (55min) über die Emotion ‘Angst’ und das Versagen der Vernunft mit Amrei Wittwer (Pharmazeutin) und Jürgen Margraf (Psychologe).


Die Thesen zum Lesen auf Grundlage der Sternstunde Philosophie zum Thema Angst:

Themenüberblick
Woher kommt Angst?
die gute Angst
krankhafte Angst
Angst und Gene
Freiheit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sie schon immer über Angst wissen sollten! Zum Lesen und Anschauen.</p>
<p>Sternstunde Philosophie “Angst und Hoffnung” &#8211; Gespräch (55min) über die Emotion ‘Angst’ und das Versagen der Vernunft mit Amrei Wittwer (Pharmazeutin) und Jürgen Margraf (Psychologe).<br />
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/p/B3AC3BF5A7C83463&#038;hl=de" /><embed src="http://www.youtube.com/p/B3AC3BF5A7C83463&#038;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385"></embed></object><br />
<br />
<strong>Die Thesen zum Lesen </strong>auf Grundlage der Sternstunde Philosophie zum Thema Angst:<br />
<A NAME="Themen"></A><br />
<strong>Themenüberblick</strong><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#Themen">Woher kommt Angst?</A><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#guteAngst">die gute Angst</A><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#KrankhafteAngst">krankhafte Angst</A><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#AngstundGene">Angst und Gene</A><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#Freiheit">Freiheit fördert Angst</A><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#Hoffnung">Hoffnung verhindert Angst</A><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#wenigerAngst">für weniger Angst</A><br />
<A HREF="http://www.rudimentor.de/2009/04/wusstest-du-schon-angst-und-hoffnung/#Wastun">Was tun?</A><br />
<span id="more-313"></span><br />
<A HREF="#Angstforschung">aus der Angstforschung</A><br />
<A HREF="#AngstbeiMännernundFrauen">Angst bei Männern und Frauen</A><br />
<A HREF="#AngstFAQ">Angst FAQ</A><br />
<A HREF="#Abseits">Abseits</A></p>
<p><strong>Woher kommt Angst?</strong><br />
Angst ist eine der 6 Grundemotionen.<br />
1. Angst entsteht durch schlechte Erfahrungen.<br />
2. Angst schaut man sich bei Freunden und Eltern ab.<br />
3. Medien betonen die negative Seite und funktionalisieren die Angst,<br />
4. Wenn Schutzfaktoren (Arbeit oder familäre Bindungen) wegbrechen, treten häufig Ängste auf.<br />
5. Nach Menschengemachten Unglücken treten häufig Angststörungen auf.</p>
<p><A NAME="guteAngst"></A></p>
<p><strong>Die gute Angst</strong> &#8211; Problemlösungsstrategie und Schutzfunktion.<br />
Angst soll negative Handlungen verhindern.<br />
Angst konzentriert uns auf eine Problemaktik.<br />
Angst führt zu Nachdenken und ermöglicht Strategien für die Zukunft zu planen.<br />
Angst erlaubt uns ein nachaltiges Verhalten.<br />
Durch Angst ensteht Freiheit, weil sie uns zwingt, anders zu handeln und Dinge neu zu bewerten.<br />
Entscheidungen durch positive Emotionen sind dagegen spontan und liegen einfach im Trend.</p>
<p><A NAME="KrankhafteAngst"></A></p>
<p><strong>Krankhafte Angst</strong><br />
Angstarten sind z.B. Phobien, Panik, Hilfesuchverhalten, posttraumtische Störungen oder Zwangstörungen.<br />
Die Angst vor der Angst, kann Menschen buchstäblich einsperren.<br />
Angst ist krankhaft, wenn ein Mensch unter seinen Ängsten leidet und nicht mehr so handeln kann, wie er möchte.<br />
Aus Ängsten werden Depressionen, wenn keine Hoffnung mehr vorhanden ist.<br />
Hoffung sind vorweggenommene in die Zukunft gerichtete Erwartungen.</p>
<p><A NAME="AngstundGene"></A></p>
<p><strong>Angst und Gene</strong><br />
Gene wirken sich nicht direkt auf das Verhalten oder auf Emotionen aus.<br />
Über zwischengelagerte genetische Prozesse entstehen Produkte die Angst hervorrufen. Diese Prozesse werden durch Erfahrungen beeinflusst.<br />
Beispiel: Plegeverhalten von Tieren hat nachweisbare Effekte auf die funktion der Gene. Die geschieht über Genexpression, also durch an- und abschalten bestimmter Bereiche im Gen.</p>
<p><A NAME="Freiheit"></A><br />
<strong>Freiheit fördert Angst</strong><br />
&#8220;Die einzige Freiheit ist Freiheit von Angst.&#8221;<br />
Angst wird für politische und gesellschaftliche Zwecke funktionalisiert, weil sie vernunftgesteuerte Überlegungen verhindert.<br />
Wir fürchten uns die ganze Zeit, aber wir fürchten uns vor den falschen Dingen.</p>
<p><A NAME="Hoffnung"></A></p>
<p><strong>Hoffnung verhindert Angst</strong><br />
&#8220;Wenn man ein Warum zum Leben hat, erträgt man jedes Wie.&#8221;<br />
Wenn wir uns besser kennenlernen, reagieren wir auch Besser<br />
Dazu brauchen wir Rahmenbedingungen, die uns helfen, das Richtige zu tun.</p>
<p><A NAME="wenigerAngst"></A></p>
<p><strong>Für weniger Angst</strong><br />
Eine wichtige helfende Rahmenbedingung ist: Bewegung!<br />
Enge stabile Beziehungen helfen Ängste zu verhindern.<br />
Beim Bewältigen von negativen Erfahrungen hilft: Vorhersagbarkeit und Kontrollierbarbarkeit.</p>
<p>Die meisten Ängste kann man sehr gut behandeln.<br />
Es gibt psychologische und medikamentöse Behandlungen.<br />
Zuerst sollte eine psycholgische Behandlung vorgenommen werden.</p>
<p><A NAME="Wastun"></A></p>
<p><strong>Was tun?</strong><br />
1. Rede über Deine Ängste!<br />
2. Lerne! &#8211; &#8220;Wissen macht stark&#8221; und Ängste überschaubar<br />
3. Denke positiv! &#8211; &#8220;Ich schaff das!&#8221; &#8211; positives Denken reduziert Ängste<br />
4. Sammle Erfahrungen! &#8211; &#8220;Übung macht den Meister&#8221; &#8211; Situationen die Du schon erfahren hast, machen weniger Angst.<br />
5. Hol dir Hilfe! &#8211; Bitte Menschen die Dir nah sind um Hilfe. Suche Selbsthilfegruppen und -foren.<br />
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<A NAME="Angstforschung"></A></p>
<p><strong>aus der Angstforschung:</strong><br />
Wenn Eltern ihre Ängste in den Griff bekommen, geht es den Kindern nachweisbar besser.<br />
Der Schreckreflex dauert 12ms; das ist ein zwölftausendstel einer Sekunde.<br />
Mangel an Hoffnung führt in Laborstudien zu verstärktem Schmerzempfinden.<br />
Chronische Angstzustände führen zu bemerkenswerten Größenveränderungen im Gehirn.</p>
<p><A NAME="AngstbeiMännernundFrauen"></A></p>
<p><strong>Angst bei Männern und Frauen</strong><br />
Frauen reagieren stärker mit negativen Emotionen auf schlechte Gerüche, Musik, Bilder und Schmerz.<br />
Dies führ zu erhöhter Risikovermeidung z.B. im Sport oder in kriminellen und finanziellen Bereichen.<br />
Therapien vornehmlich nehmen vor allem Frauen wahr.<br />
Obwohl Männer genausoviel Ängste haben, lassen sie sich weniger behandeln.<br />
Männer suchen erst Hilfe, wenn wie mit ihrer Rolle kollidieren, z.B. kein Geld mehr verdienen können.</p>
<p><A NAME="AngstFAQ"></A></p>
<p><strong>Angst FAQ</strong><br />
Verstärkt zunehmende Freiheit immer die Angst?<br />
Ja, kann aber durch Sinngebung wieder reduziert werden.<br />
Die Freiheit führt auch wieder zu Lösungen genauer sind, als eine unfreie Problemlösung.</p>
<p>Warum gehen Angst und Freiheit immer zusammen?<br />
Der Mensch neigt dazu, wenig wahrscheinliche Gefahren zu überschätzen.</p>
<p>Wird in der Moderne Angst durch die zunehmende Geschwindigkeit erzeugt?<br />
Nein, aber: Die zunehmende Verzahnung aller Bereiche bewirkt einen neuen Koordinierungsdruck der Angst erzeugt.</p>
<p><A NAME="Abseits"></A></p>
<p><strong>Abseits:</strong><br />
Mittlerweile wird in der Forschung nicht mehr zwischen Angst und Furcht unterschieden.</p>
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		<title>Wusstest Du Schon, Gehirn und Fernsehen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 03:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die zweite Eigenproduktion, mit klarem Fokus auf Inhalt.



Alle Erkenntnisse im Video beruhen auf einen Vortrag von Manfred Spitzer.
Dr. Dr. Manfred Spitzer (* 27. Mai 1958 in Lengfeld) ist Psychologe und Hochschullehrer.
Seit 1998 ist er ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, dort leitet er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL), das sich vor ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die zweite Eigenproduktion, mit klarem Fokus auf Inhalt.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/MfAva1Kmrcs&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MfAva1Kmrcs&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Alle Erkenntnisse im Video beruhen auf einen Vortrag von Manfred Spitzer.<br />
Dr. Dr. Manfred Spitzer (* 27. Mai 1958 in Lengfeld) ist Psychologe und Hochschullehrer.<br />
Seit 1998 ist er ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, dort leitet er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL), das sich vor allem mit Neurodidaktik beschäftigt. Manfred Spitzer hat zum Thema das Buch &#8216;Vorsicht Bildschirm&#8217; (Taschenbuch. Dtv, München) veröffentlicht und präsentiert seine eigene Sendereihe &#8220;Geist &amp; Gehirn&#8221; auf BR-alpha.</p>
<p><strong>Der Text zum Nachlesen:</strong><br />
Warum Fernsehen schlecht für das Gehirn ist.</p>
<p><span id="more-113"></span></p>
<p>Was schon lange bekannt ist:<br />
Wie lange Du fernsiehst und Computer spielst, legt fest wie viel Übergewicht Du später einmal haben wirst<br />
und wie fit du später sein wirst.</p>
<p>Fernsehen schaltet die Muskeln ab, das heißt beim Fernsehen<br />
und Video schauen gehört auch dazu,<br />
beim Fernsehen verbrauchst du weniger Kalorien, als wenn Du gar nichts machen würdest.<br />
einfach auf der Couch liegen, z.b<br />
Das sind jeden Tag 250 Kalorien weniger verbrannt. </p>
<p>Der Zusammenhang ist eindeutig.<br />
Nicht dicke Kinder schauen mehr fern, sondern Fernsehen und Videos machen dick.<br />
Nicht dumme Kinder gucken mehr fern, sondern Fernsehen und Videos machen dumm.</p>
<p>Fernsehen und Computerspielen ist nach Schlafen die zweithäufigste Tätigkeit.<br />
Dann erst kommt die Schule.<br />
Lernen findet aber immer statt.<br />
Immer wenn Du dein Gehirn gebrauchst, denn Lernen ist nichts anderes, als in Deinem Gehirn Spuren anzulegen.</p>
<p>Wir erklären es Euch:</p>
<p>Das Gehirn ist unser wichtigstes Organ.<br />
Es besteht aus Nervenzellen, den Neuronen.<br />
Die Neuronen sind verbunden durch Synapsen.<br />
Wird eine Synapse häufig gebraucht, wird die Verbindung stärker.<br />
Jede Erfahrung die Du machst, verstärkt bestimmte Verbindungen,<br />
das ist lernen. Das Gehirn ist nicht für Einzelheiten gebaut,<br />
das kennst Du vielleicht wenn du für Englisch Vokabeln lernen sollst.<br />
Die zu merken ist wirklich schwer.<br />
Aber Regeln und Regelmäßigkeiten merken wir uns ganz leicht,<br />
BEISPIEL<br />
Versucht zu lesen was hier auf dem Blatt steht, auch wenn es komisch aussieht.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestät ist es eagl,<br />
 in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen,<br />
das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbaen am rcihgten Paltz snid.</p>
<p>Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien,<br />
und du Knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen.<br />
Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen,<br />
snodren Wröetr als Gnaezs.<br />
&#8212;&#8211;<br />
Also.Das Gehirn lernt nicht die einzelnen Beispiele,<br />
sondern die Regeln nach denen Diese funktionieren.<br />
Das Hirn lernt durch Benutzung.<br />
Es saugt Informationen durch Erlebnisse auf.<br />
Am Anfang passiert das auf sehr einfacher Ebene.<br />
Es entsteht eine Art Trampelpfad.<br />
und wenn ein Trampelpfad erst mal da, ist wird er auch benutzt, einfach weil er da ist.<br />
Aus Pfaden werden Wege, aus Wegen Straßen, und aus Straßen Autobahnen.<br />
Später entstehen auf höherer Ebene neue Pfade, die die Autobahnen weiter unten verbinden.<br />
und wieder aus Pfaden werden Wege, aus Wegen Straßen, und aus Straßen Autobahnen.<br />
dann entstehen wieder neue Pfade die wieder Autobahnen weiter unten verbinden. </p>
<p>So entsteht ein Geflecht, das über die verschiedenen Ebenen immer mehr Neuronen verbindet.</p>
<p>Unser Gehirn ist bei der Geburt nicht vollständig entwickelt.<br />
das heißt die Zellen und Verschaltungen sind zwar ALLE schon da,<br />
aber die Verbindungen sind sehr dünn und langsam.<br />
60 Prozent des Erwachsenen Gehirns sind Fett. Das Gehirn eines Neugeborenen hat nur sehr wenig Fett.<br />
Fett macht im Gehirn aus Trampelpfaden die Straßen und Autobahnen.<br />
Durch das Fett wird die Verbindung schneller und<br />
Dadurch können immer mehr Bereiche in die Informationsverarbeitung mit einbezogen werden.<br />
Zuerst werden die unmittelbaren Funktionen ausgebaut,<br />
also Sinneswahrnehmung und die Körperbewegung.<br />
Später kommen die höheren Ebenen dazu,<br />
zu Beispiel um die Wahrnehmungen zu bewerten<br />
Wie viel Ebenen gibt&#8217;s denn?<br />
Etwa Zwischen 24 bis 36, je nachdem wie man zählt.<br />
Die Ebenen werden von unten nach oben zu Straßen ausgebaut.<br />
Die frühen Spuren sind also die allerwichtigsten, denn die entstehen von allein.<br />
Und Sie sind die einzigen die mit der Umwelt unmittelbar zu tun haben.<br />
Die frühe Entwicklung heißt für Hirnforscher übrigens 20 Jahre.<br />
Später kommen im Wesentlichen nur noch Bewertungen dazu.</p>
<p>Wir wissen<br />
Das zweit häufigste Erfahrungsmedium nach Schlafen für Kinder sind Bildschirme. </p>
<p>Das Gehirn lernt aber mit allen Sinnen:<br />
Kinder nehmen Dinge in die Hand, lassen Sie fallen, nehmen Sie in den Mund, usw.<br />
Aber nur die Kombination aller Sinne macht Sinn,<br />
das heißt nur wenn eine Erfahrung durch verschiedene Sinne bestätigt wird, entsteht im Hirn eine Regel, die mit der Wirklichkeit auch wirklich zu tun hat.<br />
Im Fernsehen kommt der Ton für uns unmerklich zeitlich versetzt zum Bild, ein junges Gehirn merkt sich aber diese Unterschiede.<br />
Dazu kommt der Ton noch aus einer anderen Richtung als das Bild.<br />
und das Bild ist auch nur zweidimensional, d.h. es fehlt die Tiefe, die räumliche Erfahrung. </p>
<p>Fernsehen ist verarmte Realität.<br />
Verarmte Realität verursacht weniger und schlechte Pfade im Gehirn.<br />
und wenn die ersten Pfade schlecht sind, überträgt sich das auf alle höheren Ebenen. </p>
<p>Studien belegen: Mehr Fernsehen mit 5 Jahren verursacht weniger gute Schulabschlüsse mit 25 Jahren.<br />
Dabei sind Umweltfaktoren wie Einkommen und Herkunft der Eltern, oder genetische Einflüsse schon raus gerechnet,<br />
die kommen dann noch dazu.<br />
Fernsehen mit einem Jahr fördert Aufmerksamkeitsstörungen mit sieben.</p>
<p>Fernsehkonsum mit 4,5 und 6 begünstigt Leseschwäche nachweisbar bis in die 3. Klasse hinein.<br />
Dazu kommt: schwach begabte Kinder leiden mehr unter Fernsehkonsum als normal begabte.<br />
und Videos gehören auch dazu!!</p>
<p>Diese Erkenntnisse sind vollkommen unabhängig vom Programm, auch dieses Video schadet Euch.<br />
Bis 3 Jahren ist Fernsehen prinzipiell schlecht.<br />
Das Fernsehen schadet, ist nachgewiesen und dass mehr Fernsehen mehr schadet ist auch nachgewiesen.<br />
Wie wenig Fernsehen nicht schadet, weiß man nicht. </p>
<p>Vermülle Dein Gehirn nicht mit unsinnigen Spielen oder Videos, denn dein Gehirn lernt immer.<br />
Jedes mal wenn Dir beim Spielen ein Schauer über den Rücken läuft, werden in deinem Gehirn aus Trampelpfaden Straßen gebaut und zwar für den Rest deines Lebens.<br />
Möchtest Du wirklich, dass Dein Gehirn für den Rest deines Lebens auf Egoshooter oder Autorennen programmiert wird???</p>
<p>Der Effekt ist dramatisch und kausal.<br />
Das heißt Umweltfaktoren sind aus diesen Studien soweit wie möglich raus gerechnet.<br />
Der Effekt ist dosisabhängig, viel Fernsehen schadet viel, weniger Fernsehen schadet weniger. </p>
<p>NOCHMAL<br />
Das Problem ist, dass ein  junges Gehirn wahnsinnig schnell und nachhaltig lernt.<br />
Wenn die Spuren erst gelegt sind, hast du richtig Mühe später mal was anderes zu machen.<br />
Gar kein Fernsehen für Kinder<br />
und mehr Bewegung für alle.<br />
Übrigens<br />
Erkenntnisse aus Hirnforschung und Tierversuchen lassen vermuten<br />
Wenn Du nach dem Lernen, fernsiehst oder Computer spielst, vergisst du das Gelernte schneller wieder.<br />
Denk mal drüber nach.<br />
Tschüss</p>
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